Film

coming out

Coming Out

  • Dauer: 109 Minuten
  • Jahr: 1989
  • Besetzung: Matthias Freihof, Dagmar Manzel, Dirk Kummer, Michael Gwisdek, Werner Dissel
  • Regisseur: Heiner Carow

 

Inhalt:

Der junge Lehrer Philipp lebt in Ost-Berlin und unterrichtet an einer Schule. Dort unterrichtet auch Tanja. Sie kennen sich eigentlich schon seit dem Studium. Aber erst nach einem Unfall kommen sie sich näher. Nach einem Treppenunfall verbringen die beiden viel Zeit miteinander und beginnen eine Beziehung zu führen. Schon bald kommt heraus, dass Tanjas Freund Jakob, die eigentliche Jugendliebe von Philipp ist.

Die erneute Begegnung mit Jakob macht Philipp schwer zu schaffen. Er flüchtet in eine Bar und lernt Matthias kennen. Er verliebt sich in Matthias und die beiden führen eine Beziehung. Aber er ist auch noch mit Tanja zusammen. Philipp muss sich endlich mit seiner sexuellen Orientierung auseinandersetzen.

 

Details:

DEFA produzierte den Film „Coming Out“. Es ist ein Spielfilm aus der DDR, der im Jahr 1989 zu sehen war. Gedreht wurde er in der DDR. Die Musik stammt von Stefan Carow. Regie führte Heiner Carow. Das Drehbuch stammt von Wolfram Witt. Der Film hat eine Länge von etwa 113 Minuten. Freigegeben wurde er ab 12 Jahre. In den Hauptrollen spielt Matthias Freihof den Philip und Dirk Kummer den Matthias.

 

coming out
Coming Out
Story7.6
Schauspieler6.8
Bild+Sound6.2
Stimmung7.6
Leserbewertung0 Stimmen0
Positiv:
Spiegelt die Dramatik einer Minderheit wieder
Interessante Eindrücke werden deutlich
Negativ:
Rein um das Thema Homosexualität
Für damalige Zeiten spektakulär, heute eher zu flach
7
Fazit:
„Coming Out“ ist ein Film aus der DDR, der sich mit dem Thema Homosexualität befasst. Der Film ist komplex gemacht, eher unspektakulär. Für damalige Verhältnisse aber durchaus interessant.
Verfügbar bei:
carol

Carol

  • Dauer: 1 Stunde 58 Minuten
  • Jahr: 2015
  • Besetzung: Cate Blanchett, Rooney Mara, Kyle Chandler, Sarah Paulson
  • Regisseur: Todd Haynes

 

Inhalt:

Therese ist Spielwaren-Verkäuferin und lebt im New York der 1950er Jahre. Carol Aird lässt ihre Handschaue auf dem Tresen liegen. Therese nimmt sie und schickt sie Carol nach Hause. Als Dankeschön wird sie eingeladen. Carols Mann Harge und ihre Tochter Rindy sind ebenfalls dort. Die Ehe ist nicht glücklich.

Sie sind gerade dabei sich zu trennen. Therese bekommt hautnah einen heftigen Ehestreit mit. Therese ist in einer Beziehung mit Richard, der ihr einen Heiratsantrag macht. Carol und Therese wollen Abstand gewinnen, setzen sich ins Auto und fahren durch die Gegend. Im Motel erleben sie ihre erste Liebesnacht…

 

Details:

Der Spielfilm „Carol“ wurde nach dem Roman „Salz und sein Preis“, von Patricia Highsmith gedreht. Er ist 2015 erschienen und war im Dezember des Jahres in den deutschen Kinos zu sehen. In den Hauptrollen spielen Cate Blanchett und Roonay Mara. Regie führte Todd Haynes. Das Drehbuch stammt von Phyllis Nagy und die Musik von Carter Burwell.

Die Produktionskosten des Films belaufen sich auf 11,8 Millionen Dollar. Gedreht wurde der Film binnen 34 Tage. Der Soundtrack zum Film wurde ebenfalls 2015 veröffentlich. „Carol“ kann auf viele Auszeichnungen zurückblicken.

 

carol
Carol
Story7.8
Schauspieler8.5
Bild+Sound7.7
Stimmung8.1
Leserbewertung0 Stimmen0
Positiv:
Kein kitschiger Liebesfilm
Überragende Schauspielerinnen
Negativ:
Ein paar Gewaltszenen
Verbotene Liebe ohne Botschaftskino
8
Fazit:
„Carol“ ist ein schöner Liebesfilm über zwei Frauen, die sich in schwierigen Zeiten kennen und lieben lernen. Der Film ist nicht mit schnulzigen Szenen durchzogen und ist durchaus sehenswert.
Verfügbar bei:
charade

Charade

  • Dauer: 113 Minuten
  • Jahr: 1963
  • Besetzung: Cary Grant, Audrey Hepburn, Walter Matthau, James Coburn, George Kennedy
  • Regisseur: Stanley Donen

 

Inhalt:

Regina und Charles sind verheiratet. Nach ihrem Skiurlaub will sie sich von ihm trennen. Als sie nach Paris zurückkehrt, ist die Wohnung leer. Charles ist weg. Kurz darauf eröffnet ihr die Polizei, dass ihr Mann bei einer Flucht getötet wurde. Sie bekommt seine Habseligkeiten und einen verschlossenen Brief. Charles Lampert hat mit seinen Kumpanen im Zweiten Weltkrieg Gold im Wert von 250.000 Dollar gestohlen.

Er hat es versteckt und seine Kumpanen wollen es haben. Regina muss sich mit den Kameraden auseinandersetzen. Während des Skiurlaubs hat sie einen Mann kennengelernt. Mit der Zeit fliegen immer neue Identitäten von ihm auf und Regina kommt vollkommen durcheinander. Immer mehr Leute wollen das Gold und die Suche beginnt. Erst zum Schluss klärt er Regina über seine wahre Identität auf.

 

Details:

Die amerikanische Krimikomödie „Charade“ wurde unter der Regie von Stanly Donen gedreht. In den Hauptrollen sind Audrey Hepburn und Cary Grant zu sehen. Er stammt aus dem Jahr 1963. Das Drehbuch stammt von Peter Stone und die Musik von Henry Mancini. Gedreht wurde der Film im Stil der Alfred Hitchcock Kriminalfilme.

Die Dialoge bestechen durch Intelligenz und Charme. Die stilvollen Kostüme runden den Film ab. Er zählt bis heute zu den beliebtesten Kriminalfilmen aus der Zeit.

charade
Charade
Story7.5
Schauspieler7.7
Bild+Sound6.1
Stimmung8.5
Leserbewertung0 Stimmen0
Positiv:
Klassische Krimikomödie mit Liebelei
Viele witzige Szenen lockern den Film auf
Negativ:
Teilweise recht verwirrende Wechsel
Schwer zu folgende Story
7.6
Fazit:
„Charade“ ist ein Film, der Anfang der 1960er gedreht wurde. Er ist ein klassischer Kriminalfilm, mit einer verwirrenden Liebesgeschichte und überraschenden Wendungen. Schau einfach mal rein.
Verfügbar bei:
Blue Valentine

Blue Valentine

  • Dauer: 1 Stunde 47 Minuten
  • Jahr: 2010
  • Besetzung: Michelle Williams, Ryan Gosling
  • Regisseur: Derek Cianfrance

 

Inhalt:

Dean ist ein junger Highschool-Abbrecher. Er arbeitet in New York als Möbelpacker. Cindy ist eine Medizinstudentin, die in Pennsylvania lebt. Schon beim ersten Blick verliebt sich Dean in die hübsche Cindy. Sie kommen zusammen. Cindy erfährt, dass sie von ihrem Ex-Freund Bobby schwanger ist. Nach langem Hin und Her beschließt sie, zusammen mit Dean, das Kind zu behalten. Sie wollen heiraten und eine Familie gründen.

Nach fünf Jahren leben beide in Pennsylvania. Dean ist mittlerweile Handwerker. Er ist abends um acht Zuhause und kann sich ein Bierchen gönnen. Cindy ist Ärztin und mittlerweile unzufrieden mit ihrem Leben. Sie will die Trennung. Dean möchte eine Aussprache, die sie im Hotel führen wollen. Beide betrinken sich und die Nacht endet im Streit. Nach einem weiteren Streit soll Dean gehen. Obwohl er sie liebt, geht er…

 

Details:

Das amerikanische Liebesdrama „Blue Valentine“ wurde im August 2011 in den deutschen Kinos gezeigt. Die Uraufführung war beim Sundance Film Festival. Regie führte Derek Cianfrance. In den Hauptrollen zeigen Ryan Gosling und Michelle Williams ihr schauspielerisches Können. Bei den Kritikern waren beide Schauspieler beliebt.

Sie erhielten beinahe durchweg nur positive Resonanzen. Das brachte den Michelle Williams Nominierungen beim Oscar und dem Golden Globe Award. Die Songs wurden von Ryan Gosling geschrieben und gesunden.

 

Blue Valentine
Blue Valentine
Story8.4
Schauspieler7.4
Bild+Sound6.9
Stimmung7.2
Leserbewertung0 Stimmen0
Positiv:
Sehr realer Liebesfilm
Ausgezeichnete Charaktere
Negativ:
Wirkt teilweise recht bedrückend
Teilweise dumm und naive Hauptdarstellerin
7.3
Fazit:
„Blue Valentine“ ist eine ausgezeichnet gewählte Story über das Alltagsleben eines Ehepaares. Der Film ist sehr real und dementsprechend auch bis zum Schluss interessant.
Verfügbar bei:
amelie

Die fabelhafte Welt der Amelie

  • Dauer: 1 Stunde 56 Minuten
  • Jahr: 2001
  • Besetzung: Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Lorella Cravotta, Serge Merlin
  • Regisseur: Jean-Pierre Jeunet

 

Inhalt:

In einem Vorort von Paris leben Amélie Poulain, ihr Vater und ihre Mutter. Liebevolle Worte oder Liebkosungen kennt sie nicht. Bei den regelmäßigen Untersuchungen durch ihren Vater (Militärarzt) ist sie aufgeregt, ihr Herz pocht und er glaubt, sie habe einen Herzfehler. Aus dem Grund geht Amélie auch nicht in die Schule. Ihre Mutter ist Lehrerin und unterrichtet sie zuhause. Ohne Kontakt zur Außenwelt flüchtet Amélie immer wieder in ihre Fantasiewelt.

Nachdem ihre Mutter auf tragische Weise stirbt, verliert ihr Vater den Bezug und zieht sich zurück. Erst als junge Frau verlässt sie endlich ihr Elternhaus. Durch Zufall entdeckt Amélie, das anderen Menschen eine Freude machen, viel Freude bringt. Immer wieder trifft sie auf Nino, er ist Passbildersammler.

 

Details:

Jean-Pierre Jeunet führte beim französischen Spielfilm „Die fabelhafte Welt der Amelie“ Regie. In der Hauptrolle spielt Audrey Tautou die Amélie Poulain. Yann Tiersen hat die Filmmusik entwickelt. Allein in den USA spielte der Film um die 33 Millionen Dollar ein. Weltweit sogar um die 140 Millionen.

Die Innenaufnahmen wurden im Kölner Coloneum aufgenommen. Skurrile Details wurden vom deutschen Maler Michael Sowa geschaffen. Zu den Auszeichnungen des Films zählen der Cèsar 2002, der Europäische Filmpreis 2001 und er wurde sogar für einen Oscar nominiert.

 

amelie
Die fabelhafte Welt der Amelie
Story8.2
Schauspieler8.2
Bild+Sound7.4
Stimmung8.3
Leserbewertung0 Stimmen0
Positiv:
Gute Schauspielerauswahl
Fesselnd von Anfang bis Ende
Negativ:
Sehr negativer Beginn
Könnte besser ausgearbeitet sein
8.1
Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte über die kleinen Freuden des Alltags, die einfach nur entdeckt werden müssen. „Die fabelhafte Welt der Amélie“ ist ein lohnenswerter Film.
Verfügbar bei:
silver linings

Silver Linings

  • Dauer: 1 Stunde 57 Minuten
  • Jahr: 2012
  • Besetzung: Bradley Cooper, Robert DeNiro, Jennifer Lawrence, Jackie Weaver
  • Regisseur: David O. Russell

 

Inhalt:

Nach 8 Monaten wird Pat aus der Klinik entlassen, in der er wegen manisch-depressiver Störung behandelt wurde. Er hat den Liebhaber seiner Frau zusammengeschlafen. Aufgrund der gerichtlichen Anordnung darf er sich Nikki, seiner Frau nicht näher. Er möchte sie aber zurückgewinnen. Beim Abendessen mit seinem Freund lernt Pat Tiffany kennen. Er nutzt ihre schwierige Beziehungsproblematik aus, um Nikki einen Brief zukommen zu lassen.

Einige Zeit vergeht, bis Tiffany ihm ein Antwortschreiben von Nikki überreicht. Sie ist zur Versöhnung bereit. Als Dank nimmt Pat zusammen mit Tiffany an einem Tanztraining teil. Ein Tanzturnier ist das Finale. Noch vor Beginn kommt es zum Finale zwischen Pat, Nikki und Tiffany.

 

Details:

Die amerikanische Tragikomödie „Silver Linings“ stammt aus dem Jahr 2012. Regie führte David O. Russel. Jennifer Lawrence und Bradley Cooper sind in den Hauptrollen zu sehen. Er basiert eigentlich auf dem Roman von Matthew Quick. Produziert wurde er von The Weinstein Company. Er feierte 2012 auf dem Toronto International Film Festival Premiere.

Beim Oscar wurde der Film in allen Schauspieler-Kategorien nominiert. Zu den weiteren Auszeichnungen gehören der Golden Globe Awards, der British Academy Film Award und der Independent Spirit Award.

 

silver linings
Silver Linings
Story8.1
Schauspieler8.2
Bild+Sound7.7
Stimmung8.1
Leserbewertung0 Stimmen0
8
Fazit:
„Silver Linings“ ist ein Film mit viel Romantik, einigem Kitsch, auf Grundlage einer psychischen Störung. Interessante Geschichte + gute Schauspielerzusammenstellung. Lohnt sich anzuschauen.
Verfügbar bei:
true romance

True Romance

  • Dauer: 115 Minuten
  • Jahr: 1993
  • Besetzung: Christian Slater, Dennis Hopper, Brad Pitt, Samuel L. Jackson, Ed Lauter, Patricia Arquette
  • Regisseur: Tony Scott

 

Inhalt:

Alabama und Clarence lernen sich scheinbar zufällig im Kino kennen. Nach einer Liebesnacht gesteht Alabama, dass sie eigentlich nur ein Geschenk sei. Aber die Gefühle zu Clarence sind echt. Sie heiraten. Clarence erfährt, über Drexl, dem Zuhälter von Alabama, dass er gewalttätig ist und will ihn töten. Er will Alabamas Sachen abholen, aber Zuhause finden sich im Koffer Kokain. Sie wollen den Stoff verkaufen und fahren nach Los Angeles.

Durch Clarence Führerschein ist die Mafia ihnen schnell auf den Fersen. Sie wollen das Kokain über einen Unterhändler an Lee Donowitz verkaufen, einem Filmproduzenten. Es kommt alles anders. Der Unterhändler wird von der Polizei geschnappt und soll nun Alabama, Clarence und auch Lee verpfeifen.

 

Details:

Quentin Tarantino schrieb das erste Drehbuch zum amerikanischen Film „True Romance“. Der Film stammt aus dem Jahr 1993. Regie führte Tony Scott. Er handelt von einem frisch verliebten Paar, das via Zufall einen Koffer findet, indem Kokain ist. Sie wollen es verkaufen, aber Mafia und Polizei sind hinter ihnen her.

true romance
True Romance
Story6.7
Schauspieler7.7
Bild+Sound7.8
Stimmung7.6
Leserbewertung0 Stimmen0
Positiv:
Tarantinos Handschrift ist zu erkennen
Großartige Szenen
Negativ:
Die Qualität erinnert an eine VHS
Alles im 80er Jahre Flair
7.5
Fazit:
„True Romane“ ist eine actiongeladene Liebesgeschichte mit der Handschrift Tarantinos. Wenn Du ein Actionliebhaber bist mit Hang zu Bonny und Clyde, dann ist der Film genau richtig.
Verfügbar bei:
almost famous

Almost Famous – fast berühmt

  • Dauer: 161 Minuten
  • Jahr: 2000
  • Besetzung: Billy Crudup, Kate Hudson, Frances Mc Dormand, Anna Paquin, Philip Seymour Hoffman
  • Regisseur: Cameron Crowe

 

Inhalt:

William ist ein hochbegabter Junge im Alter von 15 Jahren. Seine Mutter ist streng und er leidet sehr darunter. William hat eine ältere Schwester, die mit 18 direkt auszieht. In seiner Freizeit schreibt er Rockmusik. Der Musikjournalist Lester ist in der Stadt, um einen Artikel zu schreiben. William lernt ihn kennen.

Er soll einen Artikel über das Konzert schreiben. Dieser ist so gut, dass das Musikmagazin Rolling Stone ihn als Schreiber für Stillwater haben wollen. Wochenlang ist er unterwegs. Penny tritt in sein Leben.

Sie ist die Freundin des Gitarristen, der aber verheiratet ist. Nachdem er sich von Penny trennt nimmt sie eine Überdosis Tabletten. William rettet ihr das Leben. Die Geschichte soll Titelstory werden. Aber die Band streitet alles ab..

 

Details:

Das Drehbuch von „Almost Famous – fast berühmt“ stammt von Cameron Crowe, die gleichzeitig Regie führte. Der Film ist eine Art Biografie über Crowe, der eine überspitzte Erzählung von ihrem Teenageralter bis zur Journalistin darstellt. Es gibt eine Kinoversion und eine Langversion. Die Langversion ist in Englisch mit Untertiteln. Sie ist 35 Minuten länger als sie Kinofassung.

Für das Drehbuch zum Film bekommt Crowe 2001 einen Oscar. Einen Golden Globe bekam Kate Hudson. Zwei BAFTA Awards hat er ebenfalls erhalten und unzählige Nominierungen. Zum Film gibt den Soundtrack, der extra für „Almost Famous“ geschrieben wurde.

almost famous
Almost Famous – fast berühmt
Story8.1
Schauspieler7.7
Bild+Sound7.5
Stimmung8.4
Leserbewertung0 Stimmen0
Positiv:
Aufregend und einfühlsam
Auswahl zwischen Kinoversion und Director´s Cut
Negativ:
Langfassung leider nur im O-Ton
etwas langwierig
8.1
Fazit:
„Almost Famous – fast berühmt“ ist eine Autobiografie der Regisseurin. Die Story ist echt gut, aber die Langversion braucht Sitzfleisch.
Verfügbar bei:
la la land

La La Land

  • Dauer: 127 Minuten
  • Jahr: 2016
  • Besetzung: Ryan Gosling, Emma Stone, John Legend, J.K. Simmons
  • Regisseur: Damien Chazelle

 

Inhalt:

Sebastian, der Pianist träumt davon, seinen eigenen Jazzclub zu eröffnen. Mia will eine erfolgreiche Schauspielerin werden und hetzt von einem Vorstellungsgespräch zum nächsten. Mia und Sebastian lernen sich kennen und verlieben sich. Nach dem Zusammenziehen wird es schwierig.

Sebastian tourt mit seiner Band The Messengers durch das Land. Mia ist weniger erfolgreich. Sie ruft eine One-Woman-Show ins Leben. Nachdem Sebastian zu Mias Premiere nicht erschienen ist, scheint die Trennung nah. Kurz darauf bekommt Mia ihre Chance. Sie darf nach Paris.

Nach fünf Jahren ist sie eine erfolgreiche Schauspielerin, verheiratet und hat ein Kind. Bei einem Besuch in Los Angeles landen sie zufällig in einer Jazzbar, die Sebastian gehört. Ein Lied aus der gemeinsamen Zeit lässt Erinnerungen aufleben..

Details:

Der amerikanische Spielfilm „La La Land“ stammt aus dem Jahr 2016 und ist eigentlich ein Musical. Der Film ist in vier Epochen unterteilt, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Im Mittelpunkt stehen eine aufstrebende Schauspielerin und ein ehrgeiziger Jazzpianist.

Der Film wurde aufgrund des Spitznamens von Los Angeles so genannt. Mehr als 170 Auszeichnungen hat der Film bis heute erhalten, darunter den Golden Globe. Sogar Oscarnominierungen sind dabei.

 

la la land
La La Land
Story8.6
Schauspieler8
Bild+Sound8
Stimmung8.4
Leserbewertung0 Stimmen0
Positiv:
Hinreißende Liebesgeschichte
Zum Weinen schön
Negativ:
Schlechte Synchronisation
Etwas zu lang
8.4
Fazit:
„La La Land“ ist ein schöner Film mit vielen Höhen und Tiefen. Die Entscheidungen Liebe oder Karriere treffen genau den Zahn der Zeit. Absolut empfehlenswert. Trotz des eher traurigen Endes.
Verfügbar bei:
garden state

Garden State

  • Dauer: 102 Minuten
  • Jahr: 2004
  • Besetzung: Ian Holm, Natalie Portman, Peter Sarsgaard, Zach Braff, Rob Liebmann
  • Regisseur: Zach Braff

 

Inhalt:

Nach einer durchzechten Nacht mit vielen Drogen geht Andrew ins Krankenhaus. Seine Kopfschmerzen sind schlimm und hören nicht auf. Eigentlich nicht er Psychopharmaka, die sein Vater ihm verschrieben hat. Er will die Medikamente absetzen. In der Klinik lernt er Sam kennen, die sich nach kurzer Zeit als zwanghafte Lügnerin outet. Sam und Andrew lernen sich kennen. Sie werden Freunde. Mit der Zeit entwickeln sich stärkere Gefühle.

Andrew erzählt ihr, dass er seinem Vater den Unfall seiner Mutter vorwirft und somit auch die Lähmung. Aber seinen Freunden gibt es zu, dass er seine Mutter gestoßen hat. Sie ist auf den Küchentisch gefallen und war gelähmt. Andrew und Sam werden ein Paar, verbringen die Nacht zusammen. Andrew spricht sich mit seinem Vater aus. Er will zurück nach New York, aber Sam bleibt dann zurück..

Details:

Der Spielfilm „Garden State“ wurde 2005 in Deutschland und Österreich veröffentlicht. Zach Braff hatte mit dem Film sein Drehbuch- und sein Regiedebüt. Außerdem spielt er gleichzeitig die Hauptrollen. Der Handlungs- und Drehort des Films ist New Jersey. Die ersten Teile des Drehbuchs entwarf Braff schon im College.

2000 schrieb er dann das komplette Drehbuch. Der Film besteht aus autobiografischen Teilen. Angeblich soll 80% von „Garden State“ wahren Begebenheiten nachempfunden worden sein. Er hat allerdings nicht alle Facetten erlebt.

 

garden state
Garden State
Story8.3
Schauspieler7.7
Bild+Sound7.3
Stimmung7.5
Leserbewertung0 Stimmen0
Positiv:
Ungewöhnlich mit ernsthaften und witzigen Szenen
Interessante Story
Negativ:
etwas verstörrende Geschichte
wirkt sehr langgezogen
7.5
Fazit:
„Garden State“ ist kein typischer Liebesfilm. Er handelt zwar von zwei Menschen, die sich verlieben. Aber die tragische Geschichte zum Tod der Mutter spielt im Vordergrund. Sehr Interessant für einen mutigen Filmabend.
Verfügbar bei:
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